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EVENTS

Krieg.Macht.Sinn.

Sonderausstellung: Krieg und Gewalt in der europäischen Erinnerung

Blick in die Ausstellung "Krieg.Macht.Sinn" (Copyright: Ruhr Museum, Foto: Andrea Kiesendahl) Kampfpanzer Leopard 2
21.05.2019
10:00-18:00 Uhr
Veranstaltungsdauer: 12.11.2018 bis 10.06.2019

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Die Verlängerung der Ausstellung
Aufgrund ihrer Aktualität und wegen des großen Interesses bei den Gästen wird die Galerieausstellung „Krieg. Macht. Sinn. Krieg und Gewalt in der europäischen Erinnerung“, die ursprünglich bis zum 30. April gezeigt werden sollte, bis zum 10. Juni 2019 verlängert. Knapp 20.000 Besucherinnen und Besucher kamen seit dem 11. November 2018 in die Galerieausstellung des Ruhr Museums, die kontroverse Sichtweisen auf den Krieg und seine Phänomene präsentiert.

Museumsdirektor Prof. Heinrich Theodor Grütter ist äußerst zufrieden: "Gerade in der heutigen Zeit, in der nationalistische Tendenzen auch in Europa zunehmen, ist es uns ein besonderes Anliegen, die Besucherinnen und Besucher wachzurütteln und ihnen die Schrecken und die Gefahren von Krieg und Kriegsfolgen, wie Völkermord, Flucht und Vertreibung, vor Augen zu führen. Ausstellung und Plakat sind hierfür ein Anstoß zum Dialog. Die Reaktionen unserer Gäste haben gezeigt, dass es viele Menschen gibt, die wissen, wie wichtig ein Leben in Frieden ist."

Der neue Ausstellungskatalog
Über 100 Millionen Menschen kamen im 20. Jahrhundert infolge von Krieg, Vertreibung und Völkermord ums Leben. Der zweisprachige Ausstellungskatalog „Krieg. Macht. Sinn. Krieg und Gewalt in der europäischen Erinnerung / War and Violence in European Memory“, der soeben erschienen ist, präsentiert in Deutsch und Englisch Aufsätze und Exponate, die aus unterschiedlichen Perspektiven einen kritischen Blick auf den Krieg und seine Begleitphänomene werfen. Auf 196 Seiten mit 99 Abbildungen kommen zehn Autorinnen und Autoren aus Europa zu Wort, die Teil des UNREST-Projekts sind und an der Ausstellung mitgearbeitet haben.

Der Katalog ist im Klartext Verlag, Essen erschienen und kostet 29,95 €. ISBN 978-3-8375-2099-6

Die Ausstellung
Im Rahmen des von der EU geförderten Projekts UNREST und in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum sowie den Universitäten Aarhus in Dänemark und Bath in England geht die Ausstellung der Frage nach, warum es trotz vieler Millionen Toten und weltweiter Flüchtlingsströme immer wieder Kriege gibt. Andererseits zeigt sie auch, wie wichtig die Sinndeutungen sind, die dem Krieg im Nachhinein zugewiesen werden. In der Erinnerung kann Krieg als heroische Tat erscheinen, aber auch als sinnloser Opfergang. Er kann als Grund für Vertreibung und Verlust der Heimat, aber auch als Befreiung von Diktatur und Unterdrückung erinnert werden. Und diese Deutungen von Krieg stehen wiederum in Konkurrenz zu anderen Deutungen und bestimmen den Diskurs über vergangene Kriege, aber eben auch über die Bereitschaft für zukünftige Kriege in der jeweiligen Gegenwart.

Die Besucher werden in vier Abteilungen zu den Themen „Krieg“, „Bombenkrieg“, „Völkermord“ sowie „Flucht und Vertreibung“ mit unterschiedlichsten Blickwinkeln konfrontiert. Dabei beleuchtet die Ausstellung die beiden Weltkriege und überdies die „modernen Kriege“, wie die Konflikte im früheren Jugoslawien, die westliche Afghanistan-Intervention sowie den gegenwärtigen Syrienkrieg. Anhand von über 200 Exponaten von rund 50 internationalen Leihgebern möchte „Krieg. Macht. Sinn.“ Diskussionen anstoßen und zum Nachdenken über den Krieg und seine Auswirkungen bis zur Gegenwart anregen.

Weitere Termine



Eintritt

3,- €, erm. 2,- €, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Schüler und Studierende unter 25 Jahren frei

Veranstaltungsort

Ruhr Museum - Zollverein A 14 (Schacht XII, Kohlenwäsche)
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
Telefon: 0201 24681-444
Fax: 0201 24681-460
E-Mailbesucherdienst@ruhrmuseum.de
Internet: www.ruhrmuseum.de

Umgebungskarte

Anfahrt

Veranstalter

Stiftung Ruhr Museum
Fritz-Schupp-Allee 15
45141 Essen
Telefon: 0201 24681-444
Fax: 0201 24681-460
E-Mail: besucherdienst@ruhrmuseum.de
Internet: www.ruhrmuseum.de

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