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EVENTS

Liturgische Musik im Vergleich

Doppelkonzert

27.10.2019
17:00-19:00 Uhr

1. Teil: Romanos Chor
Der Romanos Chor wurde 1961 im Umfeld des 1200 jährigen Stadtjubiläums gegründet und erinnert an den byzantinischen Dichter Romanos Melodos (ca. 485-555). Über Essen herrschte die Äbtissin Theophanu 1039-1058, die Enkelin der gleichnamigen Kaisergemahlin war und aus Byzanz stammte. Der nicht konfessionsgebundene Chor pflegt die russisch-orthodoxe Liturgie, die sich von der westeuropäischen Musiktradition deutlich unterscheidet. Sie steht für eine äußerst emotionale Musik.

Vertonungen liturgischer Texte die von Busse und Einkehr handeln werden vorgetragen. Dies knüpft von den musikalischen Motiven an die Hohen jüdischen Feiertage im Herbst an, Rosch haSchana war am 30.9./1.10. und Jom Kippur am 9./10. 2019. Werke bekannter russisch-orthodoxer Komponisten werden vorgestellt, zum Schluss aber auch die Hymne „Awinu, Malkenu“, „Unser Vater und König“ eine zentrale Stelle der Liturgie des Gerechtigkeits- und Versöhnungstages Jom Kippur in einer amerikanischen modernen Version.

Komponisten:
Pawel G. Tschesnokow (1877-1944)
Alexander A. Archangelski (1846-1924)
Iwan M. Smirnow (1879-1937)

Lisa Abuljak
Die aus Russland stammende Dirigentin leitet den Chor seit 1993. Frau Abuljak wurde am Staatlichen Konservatorium in Jekaterinburg als Dirigentin ausgebildet und unterrichtete an der Staatlichen Hochschule für Kultur in Moskau das Fach Dirigieren. 1991 übersiedelte sie nach Deutschland.

2. Teil: Altstadtkantorei Recklinghausen, Hertener Kantorei

Im Jahr 1990 wurde die Hertener Kantorei von Elke Cernysev gegründet. Hertener Kantorei und Altstadtkantorei Recklinghausen (Leitung: Elke Cernysev) haben ihre eigenen Programme in den jeweiligen Gemeinden, wirken aber bei größeren Projekten gerne zusammen.

Louis Lewandowski
Psalmen 23, 37, 51, 65 100, 134

Felix Mendelssohn Bartholdy
Psalm 100

Johannes Brahms
Mottete op. 29 Nr. 2

Johann Sebastian Bach
Motette BWV 243
Dona nobis pacem aus der h-moll Messe


Louis Lewandowski (1821-1894) hat die synagogale Musik in Deutschland, Osteuropa und Nordamerika geprägt. Seine Musik wurde in der Synagoge Essen von 1913 bis 1938 gepflegt. Das liberale Judentum befürwortete die Nutzung einer Orgel auch im jüdischen Gottesdienst zur Begleitung der Chorgesänge. In der Essener Synagoge befand sich eine romantisch gestimmte Walcker-Orgel mit 153 Registern und drei Manualen, die leider am 10. November 1938 abgebrochen und gestohlen wurde.

Felix Mendelsohn Bartholdy (1809-1847) verband romantische Klangsprache mit barocken Formelementen. Er trug massgeblich zur Wiederentdeckung des Werkes von Johann Sebastian Bach nach 1829 bei. Sein Großvater war der bekannte aufklärerische Philosoph Moses Mendelssohn. Es lassen sich viele Verbindungen zwischen dem Werk von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Mendelssohn Bartholdy, sowie Brahms herstellen.
Zum Schluss des Konzertes sollen zwei Werke erklingen, die die europäische Musik besonders geprägt haben, die Motette „Ehre und Preis sei Gott“ und das „dona nobis pacem“ aus der h-Moll Messe.

Johannes Brahms (1833-1897) hatte sich intensiv mit der polyphonen Musik Bachs beschäftigt. Er verband barocke Fugentechnik mit dem Klangideal der Romantik. Psalmtext und Musik verschmelzen zu einer Einheit.

Elke Cernysev wuchs in Essen auf, studierte Evangelische Kirchenmusik und Gesang in Köln, seit 1990 ist sie Kantorin in Herten und Datteln, seit 2013 Kirchenmusikdirektorin und Kantorin der Kirchengemeinden Herten- Altstadt und Recklinghausen. Sie unterrichtet in C-Ausbildungskursen Orgel und Chorleitung. Konzerttätigkeit im In- und Ausland.

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Eintritt

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort

ALTE SYNAGOGE
Edmund-Körner-Platz 1
45127 Essen
Telefon: +49 201 88 45218
Fax: +49 201 88 45225
E-Mailalte-synagoge@essen.de
Internet: www.alte-synagoge.essen.de

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Veranstalter

ALTE SYNAGOGE
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