Kulturlandschaft Deilbachtal - Deilbachhammer

Deilbachhammer | © Peter Prengel/Stadt Essen

Die Museumslandschaft Deilbachtal besteht aus einem interessanten Naturraum mit zahlreichen geologischen Aufschlüssen und einem bemerkenswerten Bestand an vor- und frühindustriellen Denkmalen, welche die Geschichte der Metallverarbeitung und die Entwicklung des frühen Bergbaus zeigen. Natur- und Kulturgeschichte verbindend, verkörpert das Ensemble ein Modell der Industrialisierung, die sich in einem Anlauf über mehrere Jahrhunderte hinweg aus einem zunächst bäuerlichen Wirtschaftsraum entwickelte.

Aufgrund der besonderen naturräumlichen Voraussetzungen entstand im Deilbachtal bereits im 16. Jahrhundert eine gewerbliche Wirtschaftsform. Die ausstreichenden Flöze in den Hanglagen ermöglichten schon früh den Abbau von Steinkohle. Erze, Sandsteine und Schiefertone waren die Grundstoffe für weitere Gewerbezweige. Ausgedehnte Wälder lieferten Holz zur Herstellung von Holzkohle, die für die Metallschmelze und -bearbeitung benötigt wurde.

Das Wasser des Deilbaches diente dem Antrieb von Hämmern und Mühlen. Die verkehrsgünstige Lage des Tales, seine Anbindung an den Rhein durch die Schiffbarmachung der Ruhr ab 1770 und die Verbindung zu dem frühindustrialisierten Wuppertaler Raum durch den Bau der Prinz-Wilhelm-Bahn 1830 / 31 erweiterten die Absatzmöglichkeiten der gewerblichen Betriebe. (Deilbachhammer, Kupferhammer, Deilmanns Hof, Deilmanns Mühle)

Anschrift und Kontakt

Kulturlandschaft Deilbachtal - Deilbachhammer

Nierenhofer Straße 10A
45257 Essen
+49 201 24681 444
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