Korteklippe am Baldeneysee | © Jochen Tack/Stadt Essen
Korteklippe am Baldeneysee | © Jochen Tack/Stadt Essen
Ent­decken. Er­leben. Be­geistern.

Urlaub für Natur- und Kultur­lieb­haber in Essen

Ent­decken. Er­leben. Be­geistern.

Urlaub in Essen für Natur- und Kultur­lieb­haber

Eisvögel, Kormorane und Schildkröten in den Ruhrauen, hunderte Kilometer Wander- und Radwege durch Essen und das Ruhrgebiet, actionreicher Wassersport auf dem Baldeneysee, packende Industriekultur auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein, Werke Van Goghs im Museum Folkwang – dem Museum des Jahres, malerische historische Altstädte, Kunst, Kultur und Schauspiel vom kleinsten Saal bis hin zum denkmalgeschützten größten Kinosaal Deutschlands – in Essen geht alles! Erleben Sie die Vielfalt eines Besuchs in Deutschlands drittgrünster Stadt. Ob Kurztrip oder ganzer Urlaub, unsere Tipps sorgen für eine unvergessliche Zeit und helfen Ihnen bei der Orientierung. Versprochen!

Tag 1

SIGHTSEEING MIT DEM CABRIOBUS – EINSTEIGEN BITTE
Ein perfekter Einstieg für den ersten Tag ist eine Tour durch Essen mit dem Doppelstock-Cabriobus von Ruhrgebiets Stadtrundfahrten. Die zweistündige Tour gibt einen guten Einblick über den Wandel Essens von einem Zentrum der Montanindustrie zur modernen Wirtschafts-, Handels- und Dienstleistungsmetropole im Herzen des Ruhrgebiets. Es geht unter anderem am UNESCO-Welterbe Zollverein , der denkmalgeschützten Gartenstadt Margarethenhöhe und der Villa Hügel vorbei.

Tickets können Sie hier buchen

VORHANG AUF – MEHR KINOVIELFALT GEHT NICHT
Essen verfügt über eine herausragende Kinokultur. Dazu zählen Programmkinos wie das Astra Theater , das Filmstudio Glückauf , das Eulenspiegel , die Galerie Cinema und die legendäre Lichtburg Essen , mit 1.250 Plätzen Deutschlands größtes Filmtheater und beliebter Ort für Premieren mit internationalen Stars. In dem denkmalgeschützten Filmpalast aus den 20er-Jahren, der zu den beliebtesten Kinos Deutschlands zählt, finden neben den Kinovorstellungen oft Konzerte, Lesungen, Kabarett und Schauspiel statt. Ein perfekter Ort also, um einen Abend in Essen ausklingen zu lassen. An alle Kultfilm-Liebhaber: Die Galerie Cinema, mit 45 Plätzen kleinstes und auch ältestes Programmkino des Ruhrgebiets, zeigt bereits seit über 40 Jahren jeden Sonntag den Filmklassiker "Harold and Maude".

UNESCO-Welterbe Zollverein | © Jochen Tack/Stiftung Zollverein

Tag 2

UNESCO-WELTERBE ZOLLVEREIN – GESCHICHTE UND GEGENWART ERLEBEN
Ein Besuch der Zeche Zollverein , UNESCO-Welterbe und Wahrzeichen des Ruhrgebiets, gehört definitiv mit auf Ihre To-do-Liste. Wo früher hart malocht wurde, entdecken Sie heute den wohl faszinierendsten Ort der Industriegeschichte: Bergbau, Design, Architektur, Kultur und Natur. Das Gelände können Sie sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad oder per Elektro-Bus inklusive kleiner Führung erkunden.

Inmitten dieser historischen Industriearchitektur befinden sich zudem das Ruhr Museum und das Red Dot Design Museum . Das Ruhr Museum, 2010 im Jahr der Kulturhauptstadt RUHR.2010 eröffnet, widmet sich in seiner Dauerausstellung der gesamten Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebiets. Das Red Dot Design Museum zeigt auf fünf Etagen die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischen Designs. Das Museum mit innovativen Objekten aus rund 45 Ländern ist unter den Top 8 Design-Museen der Welt gelistet. Wenn Sie also noch ein wenig Zeit haben oder das Wetter mal nicht mitspielt: Ein Besuch lohnt sich!

RESTAURANTS, BARS, BÜDCHEN – DEN TAG AUSKLINGEN LASSEN
Wie kann man den Tag besser ausklingen lassen als mit einem schönen Restaurantbesuch? Die Multikulturalität der Stadt – in Essen haben mehr als 170 Nationalitäten eine Heimat gefunden – spiegelt sich auch in der Gastronomie wider. So reicht die Spannbreite von lokalen bis zu orientalischen Speisen, von Pommes-Currywurst bis zum Kaviar und vom kleinen Hunger zwischendurch bis hin zum mehrgängigen Menü in einem der drei mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Restaurants. Eine große Vielfalt an individuellen Bars finden Sie zum Beispiel im Szene-Viertel Rüttenscheid . Auf der "RÜ", der Rüttenscheider Straße findet sich tatsächlich für jeden Geschmack der richtige Laden. Tipp: Das Büdchen gehört im Ruhrgebiet fest zum Straßenbild. Ob für ne gemischte Tüte oder ein Feierabendbierchen, sollte man als Besucher unbedingt mal vorbeischauen!

Museum Folkwang | © Ralf Schultheiss

Tag 3

MUSEUM FOLKWANG, MUSEUM DES JAHRES – VAN GOGH, MONET & PICASSO
Vier Werke Van Goghs und dazu noch freier Eintritt – das gibt es nur im Museum Folkwang , das zu den bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands zählt und definitiv mit auf Ihre To-do-Liste gehört, wenn Sie in Essen sind. Die herausragende Sammlung, die neben Werken von Van Gogh auch Arbeiten von Monet, Cézanne, Picasso, Klee, Rodin und Rothko präsentiert, ist ein kulturelles Highlight. Neben der Kunst des 19. Jahrhunderts bis zur klassischen Moderne, präsentiert das Museum regelmäßig große Publikums- und Wechselausstellungen.

Kleine Stärkung gefällig? Wer möchte, kann nach dem Museumsbesuch noch das hauseigene Restaurant besuchen.

GARTENSTADT MARGARETHENHÖHE – WIE IN EINER ANDEREN WELT
Am dritten Tag Ihrer Reise empfehlen wir Ihnen einen Spaziergang durch die denkmalgeschützte Gartenstadt Margarethenhöhe . Der idyllische Stadtteil, der zwischen 1909 und 1938 entstanden ist, gilt als schönstes Beispiel für die deutsche Gartenstadtidee. Obwohl die Siedlung ein Bild der Geschlossenheit bildet, gleicht kaum ein Haus dem anderen; an jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. Seien Sie gespannt!

Unser Tipp: eine Besichtigung einer nach historischem Vorbild eingerichteten Musterwohnung. Diese können Sie nur im Rahmen von Führungen besichtigen.

Übrigens: Von der Maggihöhe, wie der Stadtteil unter Essenern genannt wird, sind es zu Fuß nur etwa 10 bis 15 Minuten bis zum Grugapark . Für gartenbegeisterte ist die Kombination aus Margarethenhöhe und Gruga daher nur zu empfehlen. Dazu aber später mehr.

Niederfeldsee | © Philipp Eisermann/EMG

Tag 4

RAD-TOURISMUS IN ESSEN UND DEM RUHRGEBIET – I WANT TO RIDE MY BICYCLE
Rund 260 km quer durch Essen fahren – mit dem umfangreich ausgebauten Radwegenetz ist das gar kein Problem. Industriekultur, Parks, Wälder und Felder sowie pulsierendes Stadtleben – all das können Sie ideal auf dem Fahrrad erkunden. Ein Großteil der Radwege wurde auf stillgelegten Bahntrassen errichtet, auf denen bis vor ein paar Jahrzehnten noch Kohle und Stahl transportiert wurden. So lässt sich übrigens auch perfekt das Ruhrgebiet rund um Essen erkunden, da die Radwege an Stadtgrenzen nicht enden!

Unsere Tipps für eine Tagestour: Biergartentour Nord : 43 km, Bahntrassentour : 40 km, Zechentour : 38 km, Krupp-Tour : 31 km

Weitere, auch kürzere Touren finden Sie hier

Fahrräder könnten Sie sich hier ausleihen

Tag 5

IM SÜDEN DER STADT – BALDENEYSEE UND VILLA HÜGEL
Der Baldeneysee im Essener Süden, 1931 als Wasserreservoir und zur Klärung des Ruhrwassers aufgestaut, ist heute ein Erholungsgebiet für Menschen der gesamten Region. Der See lässt sich auf einer Strecke von 14,7 km zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Inlineskates sehr gut umrunden und bietet eine abwechslungsreiche und reizvolle Natur- und Industrie-Kulturlandschaft. Ein Vogelschutzgebiet mit Kormoranen und Eisvögeln, die historische Hespertalbahn, die ehemalige Zeche Carl Funke und auf den Anhöhen die Villa Hügel sind nur einige Highlights, die es auf einer Umrundung zu bestaunen gibt. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden zum Einkehren ein. Wer gerne auf dem Wasser ist, kann mit einem Boot der Weißen Flotte Baldeney in See stechen. Aber auch Segler, Kanuten, Surfer und Stand-Up-Paddler finden hier beste Wassersportbedingungen vor.

Die Villa Hügel , ehemaliger Wohnsitz der Unternehmerfamilie Krupp und mit 269 Zimmern größtes Einfamilienhaus der Welt, zieht jährlich tausende Besucher aus aller Welt an. Einen Besuch der Villa und des Hügelparks, im Stil eines englischen Landschaftsparks angelegt, sollten Sie unbedingt mit einplanen – auch Führungen sind möglich. Einen herrschaftlicheren Blick auf den Baledeneysee werden Sie sonst nirgendwo genießen können.

Im Süden von Essen liegen die historischen Stadtteile Kettwig und Werden . Kettwig ist Essens jüngster Stadtteil – weil erst spät eingemeindet – und mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern und gemütlichen Gässchen ein absolutes Juwel. Bei Stadt-, Nachtwächter- und Skulpturenpark-Führungen können Sie mehr über den Stadtteil und seine belebte Geschichte als Zentrum der Tuchmacher-Kultur erfahren.

Die historische Altstadt von Werden liegt direkt am Ruhrtal, an der Nordgrenze des bergischen Landes und eignet sich hervorragend für einen kleinen Spaziergang. Die renommierte Folkwang Universität der Künste hat hier ihren Sitz. Etliche Musik- und Tanztalente genossen hier ihre Ausbildung und reiften zu internationalen Top-Künstlern.

Baldeneysteig | © Jochen Tack/Stadt Essen

Tag 6

WANDERURLAUB IN ESSEN – DER NATUR GANZ NAH
Am vorletzten Tag Ihrer Reise empfehlen wir Ihnen eine ausgiebige Wanderung. Eine ausgiebige Wanderung in einer Großstadt wie Essen? Ja, das ist hier möglich! Gleich zwei Steige können Sie in Essen wandern.

Der BaldeneySteig, ein 26,7 km langer Rundweg rund um den Baldeneysee, sorgt mit seinen gut markierten Wanderwegen für ein einzigartiges Naturerlebnis. Die Landschaft am Steig selbst bietet erfreulich viel Abwechslung. Während nördlich des Sees steile Wälder, schmale Wege und grandiose Aussichten dominieren, wird die Südseite von weiten Feldern und Spuren der Bergbaugeschichte geprägt.

26,7 km sind Ihnen zu lang? Die Schiffe der Weißen Flotte Baldeney GmbH, die Hespertalbahn und öffentliche Verkehrsmittel machen eine Teilbegehung des Steigs möglich. Dadurch lässt sich auch der Startpunkt beliebig variieren.

Download der Wanderkarte: BaldeneySteig (pdf, 7230 kB)

Der Kettwiger PanoramaSteig nördlich und südlich der Ruhr ist mit seinen rund 35 Kilometern etwas länger als der BaldeneySteig und erfordert auch ein wenig mehr Kondition. Die traumhafte Landschaft entlang des Steigs ist geprägt durch hügelige, teils steile Waldbereiche, landwirtschaftliche Gebiete und Siedlungen. Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten sind gegeben.

Für den Steig sollten Sie einen ganzen Tag einplanen.

Download der Wanderkarte: Kettwiger PanoramaSteig (pdf, 19122 kB)

Bei beiden Touren empfehlen wir Ihnen, gute Wanderschuhe anzuziehen. Unser Tipp: Der Kettwiger PanoramaSteig lässt sich mit dem BaldeneySteig verbinden – dann geht es insgesamt rund 60 Kilometer zu Fuß durch Essens vielleicht schönste Seiten.

Weitere, auch kürzere Wanderungen in Essen finden Sie hier (pdf, 1461 kB)

Goldene Madonna | © Ralf Schultheiss/EMG

Tag 7

DER GRUGAPARK ESSEN – DIE GRÜNE LUNGE DER STADT
Der Grugapark im Stadtteil Rüttenscheid ist mit etwa 60 Hektar einer der weiträumigsten und schönsten europäischen Stadtparks und zählt jährlich mehr als 1 Mio. Besucher. Klein und Groß, Kultur-, Natur- und Sportfreunde nutzen den Park für Erholung und Ausgleich. Riesige, von alten Bäumen umgebende Rasenflächen, Tropenhäuser, zahlreiche Skulpturen und Plastiken, Themengärten und ein Gradierwerk sind nur einige Highlights, die den Park zu etwas Einzigartigem machen. Planen Sie einen Besuch des Parks definitiv mit ein.

Tipp: Wenn Sie Parks und Gärten lieben, legen wir Ihnen einen Besuch des Borbecker Schlossparks im Norden der Stadt und einen Besuch des 150 Jahre alten Hügelparks der Villa Hügel ans Herz.

DOMSCHATZ ESSEN – KIRCHENSCHATZ VON EUROPÄISCHEM RANG
Mitten in der City thront der Essener Dom mit seiner Domschatzkammer , die Kunstwerke von unschätzbarem Wert beheimatet – unter anderem wertvolle Reliquiare, ottonische Vortragekreuze, die älteste Lilienkrone Europas und ein Prunkschwert, das sogar mit Kaiser Otto dem Großen in Verbindung gebracht wird. Highlight im Dom ist die Goldene Madonna, die älteste vollplastische Marienfigur der Welt und wichtigstes Kunstwerk des Ruhrgebiets. Neben der Madonna können Sie im Dom den ältesten erhaltenen siebenarmigen Leuchter der Christenheit besichtigen, der um das Jahr 1000 datiert wird.

Der Domschatz Essen gilt als wichtigste Hinterlassenschaft des Essener Frauenstiftes. Seine Äbtissinnen regierten Stift und Stadt Essen vom 9. Jahrhundert bis um 1800.

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